Am Karfreitag erfolgte die Einweihung des Columbarium durch Bürgermeister Andreas Fath.

Fath bezeichnete die Restaurierung der Martinskapelle durch den Architekten Helmut Becker als beeindruckend und mehr als nur überzeugend.

Es sei ein wegweisender Beschluss des Stadtrates gewesen, das Columbarium in dieser Form zu gestalten.

Die Kosten beliefen sich auf 130.000 EUR, davon 65.000 für das Columbarium.
Der vom Archtiketen kalkulierte Kostenrahmen war sogar unterschritten worden.

Mehrkosten ergaben sich durch Zusatzarbeiten, wie eine neue Drainage, optimierter Blitzschutz, Ausbessungen am Dach, Verlegung der elektr. Leitungen unter Putz, Neugestaltung des Eingangsbereiches und durch die komplette Erneuerung der Fassade.

Die Außenbeleuchtung der Kapelle erfolge in Kurze, wenn dies das Wetter zulasse.

Zur Finanzierung hatten auch Zuschüsse und Spenden beigetragen.

Der Architekt, Helmut Becker, wies in seiner Rede darauf hin, dass das Wörther Columbarium in unserer Region einmalig sei. Erste Planungen begannen bereits im Februar 2012. Der alte Boden war ausgebaut und mit neuem Unterbau wieder verlegt worden. Das nun links vom Altar aufgestellte Epitaph (griechisch:Grabdenkmal) gebe durch sein Wappen einen Hinweis auf die Ritter von Verde und Erlebach.
Der barocke Altar und und seine Figuren seien durch den Restaurator Chistioph Schädel aus Randersarcker prachtvoll restauriert worden.

Die Segnung übernahmen Pfarrer Schultheis (rk) und Pfarrer Wagner (ev).

Der Musikverein Wörth / Main sorgte musikalisch für die feierliche Umrahmung der Einweihung.


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