Im Sommer 2014 initiierte unser Bürgermeister, Andreas Fath, die Erstellung eines Baumkatasters für das gesamte Stadtgebiet. Der städtische Forsttechniker Ralf Steinhardt untersuchte die Bäume und nahm sie in ein Baumkataster auf.

Weil der Baumeigentümer für die Verkehrssicherheit (z.B. Standsicherheit) verantwortlich ist, sind Baumkataster notwendige Werkzeuge, um dieser Aufgabe nachkommen zu können. Nachdem in Wörth erstmalig eine derartig umfangreiche Betrachtung der Bäume erfolgte, wurde festgestellt, dass eine größere Anzahl von Bäumen gefällt werden musste, weil die Standfestigkeit nicht mehr gewährleistet war. Generell sind Nachpflanzungen vorgesehen. Ausnahmen sind städtebauliche Entwicklungen, z.B. Behinderung einer Garagenzufahrt. Zwischenzeitlich sind in der Bayern- und Münchner Straße Ersatzpflanzungen mit Hainbuchen vorgenommen worden.

Durch diese Sicherungsmaßnahme wird die Sicherheit der Bürger gewährleistet.
Jede Baumkontrolle ist mit einer Aussage zur Stand- und Bruchsicherheit abzuschließen.

Im das städtischen Baumkataster sind derzeit 522 Bäume erfasst. Diese teilen sich in folgende Baumarten auf:

  • 90 Spitzahorn,
  • 55 Linden und
  • 45 Hainbuchen

Der Rest teilt sich auf Einzelbäume von der Amber bis zur Zypresse auf.

Martin Ferber


Ein Baumkataster ist ein Verzeichnis, in dem (Stadt-/Straßen- oder Park-)Bäume verwaltet werden. Alle erfassten Bäume müssen eindeutig identifiziert werden. Dies geschieht in vielen Baumkatastern durch eine Baumnummer, die am Baum angebracht wird.
Im Baumkataster werden folgende Daten erfasst:

  • Kennzeichnung/Bezeichnung des Baumes (z.B. Nummer)
  • zugehörige Anlage
  • lagegenauer Standort
  • Gattung / Baumart
  • Pflanzjahr / Alter (wenn bekannt)
  • Status (z.B. Naturdenkmal)
  • Dokument- und Fotohinweise
  • Risikoeinschätzung im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht
  • Datum der letzten Kontrolle
  • Datum bzw. Monat / Jahr der nächsten Kontrolle oder Kontrollintervall

 

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