Informationen aus dem
Bau- und Umweltausschuss

 

Sitzung am 10.06.2020:

 

1. Besichtigung des neuen Bauhofs

Die Sitzung begann diesmal im neuen Bauhof. Die Besichtigung des fertiggestellten Geländes wurde vom Bauhofleiter Kay Schmidt und Bürgermeister Fath geleitet. Hier konnten sich alle interessierten Stadträt*innen sowie die Bürger*innen einen Eindruck der neuen Räumlichkeiten verschaffen. Wir hatten die Möglichkeit, alle Bereiche und Räumlichkeiten einzusehen. Dabei wurde schnell klar, dass das groß wirkende Gebäude für unsere aktuelle Ausstattung absolut notwendig ist, zumal durch die Ausweitung des Gewerbegebietes Weidenhecken und das neue Baugebiet Wörth West II ein noch größerer Bedarf entsteht. Durch die zentrale Bündelung aller Mitarbeiter, Fahrzeuge und Ausstattungen ist nun ein effizienteres Arbeiten möglich und die aktuellen Arbeitsschutzvorschriften können entsprechend umgesetzt werden. Wir wünschen den Mitarbeiter*innen des Bauhofs ein angenehmes Arbeiten in den neuen Räumlichkeiten.

 

2. Bauanträge

Der Bauausschuss befasste sich mit dem geplanten Neubau eines Veranstaltungszentrums im Gebiet "Zwischen den Bächen", dass sich nach dem Friedhof entlang der ehemaligen Auffahrt zur B469 befindet. Hier signalisierte der vorherige Stadtrat im Jahr 2017 bereits grundsätzliche Zustimmung zum Projekt. Weitere Punkte, wie die begrenzte Parkplatzsituation, die Gesamthöhe des Gebäudes oder auch diverse Lärmschutzmaßnahmen sollen jedoch noch weiter geprüft und mit den zuständigen Stellen besprochen werden.
Ebenfalls wurde die Einrichtung einer Wohneinheit sowie die Errichtung eines Carports beraten.

 

3. Altlastenverdachtsfläche "Margarethenhole"

Für die ehemalige Mülldeponie "Margarethenhole" wurde die nutzungsorientierte Entlassung aus dem Altlastenverdachtskataster beschlossen. Grundlage hierfür ist, dass auf den betroffenen Grundstücken zwischen der Bahnstraße und der Kurmainzer Straße keine Veränderungen in der Bodenstruktur ohne vorherige Prüfung sowie keine Nutzgartenbewirtschaftung erfolgen darf.

 

4. Bauleitplanung "Wörth West II"

Für das neue Baugebiet wurde die Anbindung über einen Kreisverkehr beschlossen. Dieser soll auf der Odenwaldstraße nach der Kurmainzer Straße entstehen und diese an die verlängerte Münchner Straße anbinden. Die Alternativen einer "gewöhnlichen" Kreuzung mit Vorfahrt für die Odenwaldstraße, eine abknickende Vorfahrtsstraße vom Ortseingang kommend in die Münchner Straße sowie der Vorschlag der SPD/Grüne Fraktion zur Errichtung einer Ampelanlage wurden abgelehnt, da der Kreisverkehr den Verkehr aus allen Richtungen gleich behandelt, dadurch eine bremsende Wirkung hat und zudem auch die Führung von Fuß- und Radwegen erleichtert.

 

5. Verkehrsangelegenheiten

Hier wurde die Öffnung der Odenwaldstraße für den Schwerlastverkehr angeregt. Dies schafft jedoch weitere Problemstellen, weshalb vorerst ein Gespräch mit der Firma Diephaus gesucht wird, da diese das Ziel der meisten LKWs sind. Die Verkehrsleitplanung muss im Zuge des neuen Baugebietes sowie der anstehenden Straßensanierungen grundsätzlich überdacht werden. Das Ansinnen, den Schwerlastverkehr langfristig durch den neu geplanten Kreisverkehr über die Münchner Straße direkt in das Werk Diephaus in der Bergstraße zu leiten, ist kritisch zu betrachten. Dies ist zwar die kürzeste Strecke, belastet jedoch ein reines Wohngebiet durch zusätzlichen Schwerlastverkehr. Daher müssen in den kommenden Monaten verschiedene Szenarien betrachtet und alle Vor- und auch Nachteile abgewogen werden. Hierbei sind die Interessen der Anwohner immer mit zu berücksichtigen und vor Ort zu betrachten.

 

 

 

Sitzung am 20.05.2020:

 

1. Bauanträge

In der Sitzung wurden diverse Bauanträge behandelt, die sich auch während den Corona-Beschränkungen angesammelt hatten. Hierbei wurden Wohnhausneubauten, Änderungen bei Stellplätzen, gewerbliche Bauvorhaben und Terrassenüberdachungen beraten.

 

2. KiTa-Neubau - Vergabe der Brandschutzplanung

 

Für den Neubau der KiTa III in der Bergstraße wurde die Vergabe der Brandschutzplanung beraten und einstimmig beschlossen.

 

3. Weiterentwicklung des Friedhofs - Verlegung einer Brunnenstelle

Für die Realisierung diverser Umgestaltungsmaßnahmen auf dem Friedhofsgelände ist die Verlegung der Brunnenstelle vom Eingang "Landstraße" in die Mitte des alten Friedhofsteils sinnvoll, um die Andienung für alle umliegenden Bereiche zu erleichtern. Zudem ist um die Kapelle die Errichtung eines Friedwaldes geplant, für den die Brunnenstelle am bisherigen Standort nicht benötigt wird. Die Verlegung wurde beschlossen. Zudem wurde die Errichtung zweier neuer Urnenwände besprochen. Hier soll geprüft werden, ob anstelle von neun Urnenkammern pro Seite (also 18 Unrenkammern pro Wand, insgesamt 36 Kammern) nicht zwölf Kammern, die dann nicht mehr quadratisch sondern länglich angeordnet wären, realisiert werden könnten. Dadurch würden insgesamt 48 Kammern entstehen und die Kosten pro Unrnenkammer wären deutlich geringer.

 

4. Verkehrsangelegenheiten

Zudem wurden diverse Verkehrsangelegenheiten in der Weberstraße, Bergstraße, Spessartstraße und Ludwigstraße besprochen, die größtenteils jedoch so nicht umgesetzt werden können. Eine Prüfung der genauen Sachlage ist dennoch sinnvoll und muss im Ermessen der Gesamtsituation und aller Beteiligten bewertet werden.

 

 

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